Das Wort und die Kunst – eine Liebesgeschichte der besonderen Art

Die Künstlerin umgeben von Worten

Da ich sowohl Liebhaber von Literatur/Sprache als auch von Kunst bin, war die Wortkunst-Ausstellung von Karolina Kos fast schon obligatorisch zum Besuchen.

Der Beginn war am 19.10.2017 um 18:30 Uhr. Ich wusste noch nicht konkret, was ich mir darunter vorstellen konnte oder was mich erwarten würde, was das Ganze im Voraus noch spannender machte. Jedenfalls freute ich mich sehr darauf!

Das Zusammenspiel

Wort und Kunst – eine grandiose Symbiose, kann doch das eine nicht immer ohne das andere leben.

Erst stand ich draußen vor der Tür, um mich auf etwaiges Kommende einzustimmen, und genoss die Natur. Als es dann soweit war und ich hineinging, bewegte ich mich zunächst langsam Schritt für Schritt, um mich dann in dem Pavillon, wo sich auch ein Café befindet, hinzusetzen. Ich ließ meinen Blick umherstreifen. Was ich als Erstes sah, machte Lust auf mehr:

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27 Jahre alt, Mitarbeiterin in der Sindelfinger Stadtbibliothek seit 2016. Findet gut, „auf ganz unterschiedlichen Kanälen das Interesse für Literatur zu wecken."

Heinrich Steinfest bei uns

Am Donnerstag im Pavillon: Heinrich Steinfest (Foto: Wilhelm Betz)

Heinrich Steinfest ist ja ein wohlbekannter, vielfach ausgezeichneter Autor. Gebürtiger Austria-Australier, echter Wiener und bekennender Stuttgarter. Angefangen hat alles, wie bei so vielen, mit dem Würth-Literaturpreis (1999) und danach gab es in ungebrochener Reihe Krimi Preise (ab 2004), und schließlich den Heimito-von-Doderer-Preis (2010) und den Bayrischen Literaturpreis (2016). Also, mehr öffentliche Anerkennung geht kaum. „Heinrich Steinfest bei uns“ weiterlesen

schreibt seit 2000 vor allem Kurzgeschichten kriminaler Prägung. Eigener Blog unter www.nessaaltura.de. Freut sich, "dass bei den Literaturtagen viel Regionales geboten wird".

Gottlieb Daimler – Lesung mit Überraschungseffekt

Karl-Otto und Renate Völker bei der Lesung

Den Auftakt der Reihe „Schwäbische Erfinder & Tüftler“ (weitere Termine speziell dieser Reihe siehe unten) machte am 17.10.2017 um 19:30 Uhr eine Lesung von Renate und Karl-Otto Völker aus ihrem Buch „Gottlieb Daimler – ein bewegtes Leben“.

Wieso heißt Mercedes Mercedes?
Wieso ist der typische Stern das Symbol der Wahl und was bedeutet er?
Wann fing die Lesung in Wahrheit an?
Wie kam es zur Daimler Benz AG?

Diese und weitere Fragen kamen auf und/oder wurden an diesem Abend geklärt.

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27 Jahre alt, Mitarbeiterin in der Sindelfinger Stadtbibliothek seit 2016. Findet gut, „auf ganz unterschiedlichen Kanälen das Interesse für Literatur zu wecken."

Ladies Crime Night – am Mittwoch in der Wildermuth-Kaserne

Bei einer LCN beim Wittwer in Stuttgart

Zugegeben, zuerst war ich skeptisch. Ich hatte schon davon gehört, war aber nie dabei gewesen: Eine Veranstaltung, in der viele unterschiedliche Autorinnen kurze Auszüge aus längeren Texten vortragen, Schlag auf Schlag. Welche eine Talentverschwendung, dachte ich, da wird ein Stück das andere ablösen und am Ende werden alle Texte vergessen sein und man wird nur die hübscheste Autorin im Gedächtnis behalten. „Ladies Crime Night – am Mittwoch in der Wildermuth-Kaserne“ weiterlesen

schreibt seit 2000 vor allem Kurzgeschichten kriminaler Prägung. Eigener Blog unter www.nessaaltura.de. Freut sich, "dass bei den Literaturtagen viel Regionales geboten wird".

Mit den Augen einer Inderin

Die Heilbronner Autorin Sujata Ogale

Sonntag morgen im lichtdurchfluteten und buddha-bestückten Großen Saal des Treffs am See: eine Matinée, zu der der Integrationsrat einlud, gut besucht. Sujata Ogale aus Heilbronn las aus ihren leicht hingetupften Beobachtungen zu Deutschland. Es gehe ihr darum, so sagte sie eingangs, das Bild vom „hässlichen Deutschen“ gerade zu rücken. Sie lebe seit 45 Jahren hier und habe sich immer willkommen gefühlt. „Mit den Augen einer Inderin“ weiterlesen

schreibt seit 2000 vor allem Kurzgeschichten kriminaler Prägung. Eigener Blog unter www.nessaaltura.de. Freut sich, "dass bei den Literaturtagen viel Regionales geboten wird".

Workshop „Papierschöpfen“

Mit Spaß beim Workshop: Anna Dannecker

Was wäre eine Zeitung ohne Papier?

Bei einem Buch gibt es zwar heutzutage als weitere Möglichkeit die papierlosen eBooks, wie auch in vielen anderen literarischen Fällen (siehe dieser Blog), doch Papier an sich ist natürlich immer noch sehr wichtig, nicht nur bei der Mülltrennung.
Was wäre da naheliegender, als sich mit der Herstellung dieses Mediums zu beschäftigen im Rahmen der Literaturtage?
Ist doch Literatur etwas Überliefertes, was wir nur haben, weil ein anderer Mensch diese Form des Mediums genutzt hat, um der Gegenwart und auch der Nachwelt Dinge mitzuteilen, sei es historisch wichtig oder Gedanken anregend.

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27 Jahre alt, Mitarbeiterin in der Sindelfinger Stadtbibliothek seit 2016. Findet gut, „auf ganz unterschiedlichen Kanälen das Interesse für Literatur zu wecken."

Jutta Rebmann: Frauenwege in Böblingen

Fliegerin Elly Beinhorn: eine der Frauen, die Jutta Rebmann vorstellt

Jutta Rebmann ist eine Böblinger Institution. Wenn es in ferner Zukunft wieder einmal eine Veranstaltung wie die „Frauenwege“ in Böblingen geben sollte, so müsste der Weg auch an Jutta und Walter Rebmanns Haus vorbeiführen. So vieles hat da seinen Ausgang genommen – und zwar, nachdem Bücher durchgeblättert, Postkartenalben gesichtet und  historische Sammlungen aller Art durchforstet  und leidenschaftliche Diskussionen und zahllose Telefonate geführt worden waren. „Jutta Rebmann: Frauenwege in Böblingen“ weiterlesen

schreibt seit 2000 vor allem Kurzgeschichten kriminaler Prägung. Eigener Blog unter www.nessaaltura.de. Freut sich, "dass bei den Literaturtagen viel Regionales geboten wird".

Actionbound: Literarisch bereichernder und lustiger Spaziergang durch Sindelfingen

 

Die Actionbound-App als Beitrag für die Literaturtage!

– Wer sie noch nicht kennt, sollte weiterlesen! Wer sie schon kennt, wird sie danach mit anderen Augen sehen.

Faszination des Fernsehens

Nachdem am Dienstag, den 10.10.2017 ein Filmteam vom SWR in der Stadtbibliothek Sindelfingen war (pünktlich zum Start des literarischen Spaziergangs der Actionbound-App, um über ebendiese zu berichten), dachte ich mir, diese ebenfalls bald auszuprobieren.

In der sonst entgegen aller Klischees doch etwas lauteren Bibliothek wurde es ganz still…auch die Leser wurden gewahr, dass dort etwas vor sich gehen musste. Selbst die Lüftung schwieg ehrfürchtig. „Actionbound: Literarisch bereichernder und lustiger Spaziergang durch Sindelfingen“ weiterlesen

27 Jahre alt, Mitarbeiterin in der Sindelfinger Stadtbibliothek seit 2016. Findet gut, „auf ganz unterschiedlichen Kanälen das Interesse für Literatur zu wecken."

Eröffnung der Literaturtage und Böblinger Kulturpreisverleihung

Michael Kleeberg bei der Eröffnungsrede

Am Montagabend war es endlich so weit: Die 34. Baden-Württembergischen Literaturtage wurden eröffnet. Der Abend war kurzweilig und amüsant. Alle Reden waren inspirierend – was ja nicht immer der Fall ist. Kurzum, ich fand, ein gelungener Startschuss.

Der Böblinger Kulturpreis

Michael Kleebergs Festrede überzeugte alle, die gespannt seiner angenehmen Stimme lauschten – war sie doch selbstironisch, uneitel und fein formuliert, voller kluger Beobachtungen zu unserem Böblingen. Einer der Zuhörer meinte am Ende gar, „ein Hauch Weltliteratur“ habe über dessen Text geschwebt. Wie schön, denkt man da gerührt, dass all dies hier bei uns seinen Ausgang nahm… „Eröffnung der Literaturtage und Böblinger Kulturpreisverleihung“ weiterlesen

schreibt seit 2000 vor allem Kurzgeschichten kriminaler Prägung. Eigener Blog unter www.nessaaltura.de. Freut sich, "dass bei den Literaturtagen viel Regionales geboten wird".

Duo begleitet Literaturtage im Blog

Bloggen für die KRZ: Andrea Vogelgsang (links) und Elisabeth Winkler

Die KREISZEITUNG will die Literaturtage nicht nur in klassisch-journalistischer Form umfangreich in Print und online begleiten, sondern hat sich für einen Literaturtage-Blog zwei Autorinnen ins Boot geholt: eine aus Böblingen und eine aus Sindelfingen.

Andrea Vogelgsang, vielen Literaturfans auch bekannt unter ihrem Künstlernamen Nessa Altura, schreibt seit 2000, vor allem Kurzgeschichten von kriminaler Prägung. „Das macht mir immer noch großen Spaß“, sagt die ehemalige Deutschlehrerin, „das Schreiben ist eine Riesenbereicherung.“ Seit geraumer Zeit pflegt sie zudem einen eigenen Blog unter www.nessaaltura.de im Netz. „Da veröffentliche ich fast jeden Tag etwas“, betont sie. Wobei das in den kommenden drei Wochen eventuell etwas weniger werden könnte, schreibt sie doch fast jeden zweiten Tag von den Literaturtagen.

An ihrer (virtuellen) Seite sitzt Elisabeth Winkler. Die 27-Jährige arbeitet seit Sommer 2016 in der Sindelfinger Stadtbibliothek und ist so eh an den Literaturtagen direkt beteiligt. „Seit Kindheitstagen lese ich viel und bin so in dem Beruf gelandet“, erzählt Winkler, die für den Job aus Karlsruhe hergezogen ist. Auch Elisabeth Winkler schreibt seit vielen Jahren eigene Texte: Gedichte, Gedanken, auch mal eine Kurzgeschichte bringt Winkler zu Papier. . „Ich freue mich sehr, dass die Literaturtage jetzt endlich losgehen“, sagt sie, „und finde es gut, auf ganz unterschiedlichen Kanälen – also auch im Internet – bei den Menschen das Interesse zu wecken.“

Foto: Thomas Bischof/KRZ

www.nessaaltura.de