Endspurt II

Nun sind sie fast schon herum, die 34. Baden-Württembergischen Literaturtage…noch dieses Wochenende und dann fällt der Vorhang. Viele werden dabei Bedauern empfinden – hatte man doch davon gehört und dann doch nicht rechtzeitig das (gedruckte) Programm aufgeschlagen. Oder aber man hatte sich die Vortragenden, Interviewten, Lesenden, Vorführenden und Workshopleiter (und hier sind natürlich auch immer die weiblichen Kreativen mitgemeint) angestrichen und sich dann doch nicht die notwendige Zeit genommen, den Termin vergessen, etwas anderes priorisiert, den Abstieg vom Sofa nicht geschafft. (Bitte die korrekte Antwort ankreuzen!)

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schreibt seit 2000 vor allem Kurzgeschichten kriminaler Prägung. Eigener Blog unter www.nessaaltura.de. Freut sich, "dass bei den Literaturtagen viel Regionales geboten wird".

Endspurt!!

Bisher waren viele der Veranstaltungen rege besucht, mal weniger und mal mehr (über 120 Gäste!). Die letzte Woche der 34. Baden-Württembergischen Literatur“tage“ Böblingen-Sindelfingen ist ja nun angebrochen, doch auch jetzt noch gibt es natürlich viele Veranstaltungen. Man hat wie immer die Qual der Wahl und kann doch nie falsch wählen.

Hier eine kleine Übersicht über kommende Veranstaltungen:

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27 Jahre alt, Mitarbeiterin in der Sindelfinger Stadtbibliothek seit 2016. Findet gut, „auf ganz unterschiedlichen Kanälen das Interesse für Literatur zu wecken."

Hermann Bausinger in der Zehntscheuer

Am Sonntag Morgen war der Kulturwissenschaftler Hermann Bausinger, begleitet von seiner Frau, in der Zehntscheuer in Böblingen zu Gast. Er wollte über sein neuestes Buch, eine schwäbische Literaturgeschichte, sprechen. Eine wahrhaft verdienstvolle Forschungsarbeit, gibt es doch viele schwäbische Autorinnen und Autoren, die nicht zum Kanon der großen deutschen Literatur zählen, aber eben doch nicht unbeachtet bleiben sollten.

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schreibt seit 2000 vor allem Kurzgeschichten kriminaler Prägung. Eigener Blog unter www.nessaaltura.de. Freut sich, "dass bei den Literaturtagen viel Regionales geboten wird".

Thea Dorn und die Bandscheibe

Thea Dorn, die sich ihr Pseudonym – durchaus mit Anspruch – aus dem Namen Theodor Adorno zurechtgebastelt hat, ist in der deutschen Literatur- und Kulturszene (SWR, ARTE, ZDF) ein fester Begriff. Darüber hinaus hat sie prägnante kleine Essays, kundige Sachbücher und tiefe große Romane geschrieben. All dies hilft nichts, wenn man einen akuten Bandscheibenvorfall hat – man kann dann nicht performen. Gute Besserung, Thea! Nicht vergessen: Aufgeschoben ist nicht aufgehoben! „Thea Dorn und die Bandscheibe“ weiterlesen

schreibt seit 2000 vor allem Kurzgeschichten kriminaler Prägung. Eigener Blog unter www.nessaaltura.de. Freut sich, "dass bei den Literaturtagen viel Regionales geboten wird".

Heinrich Steinfest bei uns

Am Donnerstag im Pavillon: Heinrich Steinfest (Foto: Wilhelm Betz)

Heinrich Steinfest ist ja ein wohlbekannter, vielfach ausgezeichneter Autor. Gebürtiger Austria-Australier, echter Wiener und bekennender Stuttgarter. Angefangen hat alles, wie bei so vielen, mit dem Würth-Literaturpreis (1999) und danach gab es in ungebrochener Reihe Krimi Preise (ab 2004), und schließlich den Heimito-von-Doderer-Preis (2010) und den Bayrischen Literaturpreis (2016). Also, mehr öffentliche Anerkennung geht kaum. „Heinrich Steinfest bei uns“ weiterlesen

schreibt seit 2000 vor allem Kurzgeschichten kriminaler Prägung. Eigener Blog unter www.nessaaltura.de. Freut sich, "dass bei den Literaturtagen viel Regionales geboten wird".

Duo begleitet Literaturtage im Blog

Bloggen für die KRZ: Andrea Vogelgsang (links) und Elisabeth Winkler

Die KREISZEITUNG will die Literaturtage nicht nur in klassisch-journalistischer Form umfangreich in Print und online begleiten, sondern hat sich für einen Literaturtage-Blog zwei Autorinnen ins Boot geholt: eine aus Böblingen und eine aus Sindelfingen.

Andrea Vogelgsang, vielen Literaturfans auch bekannt unter ihrem Künstlernamen Nessa Altura, schreibt seit 2000, vor allem Kurzgeschichten von kriminaler Prägung. „Das macht mir immer noch großen Spaß“, sagt die ehemalige Deutschlehrerin, „das Schreiben ist eine Riesenbereicherung.“ Seit geraumer Zeit pflegt sie zudem einen eigenen Blog unter www.nessaaltura.de im Netz. „Da veröffentliche ich fast jeden Tag etwas“, betont sie. Wobei das in den kommenden drei Wochen eventuell etwas weniger werden könnte, schreibt sie doch fast jeden zweiten Tag von den Literaturtagen.

An ihrer (virtuellen) Seite sitzt Elisabeth Winkler. Die 27-Jährige arbeitet seit Sommer 2016 in der Sindelfinger Stadtbibliothek und ist so eh an den Literaturtagen direkt beteiligt. „Seit Kindheitstagen lese ich viel und bin so in dem Beruf gelandet“, erzählt Winkler, die für den Job aus Karlsruhe hergezogen ist. Auch Elisabeth Winkler schreibt seit vielen Jahren eigene Texte: Gedichte, Gedanken, auch mal eine Kurzgeschichte bringt Winkler zu Papier. . „Ich freue mich sehr, dass die Literaturtage jetzt endlich losgehen“, sagt sie, „und finde es gut, auf ganz unterschiedlichen Kanälen – also auch im Internet – bei den Menschen das Interesse zu wecken.“

Foto: Thomas Bischof/KRZ

www.nessaaltura.de